Crowd of protesting people holding banners and placards. Political meeting, march, demonstration, parade. Group of men and women protesters or activists. Vector illustration

Projektziel

Die Partizipation behinderter Menschen bei Beteiligungsprozessen hat im Lichte der Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention enorm zugenommen. Behinderte Menschen engagieren sich zunehmend in Parteien, Parlamenten und vielfältigen Gremien. Dabei sind die Anforderungen an ein solches Engagement in den letzten Jahren gestiegen: behindertenpolitische Fragen sind zum Teil sehr komplex geworden. Andererseits erfordert ein Engagement in Gremien oder in der Politik mittlerweile eine Vielzahl von Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Wir wollen, dass Menschen mit Behinderung, die sich in Parteien, Parlamenten oder Gremien engagieren, sich weniger allein gelassen fühlen. Wir möchten Austausch mit und vor allem die Unterstützung von Gleichgesinnten, die ähnliche Erfahrungen machen anbieten.

Das ist eine wichtige Grundvoraussetzung, um Überforderungen bzw. Burnout entgegenzuwirken.
Wir möchten, dass die Teilnehmenden unserer Weiterbildung Lust auf Engagement entwickeln und behalten!

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Mehr Infos zu aktuellen Themen der Behindertenpolitik gibt es hier

Warum sich Empowerment lohnt

Mitreden statt nur drüber reden! Das Anders-Sein z.B. Menschen mit Behinderung, eröffnet Chancen für neue Ideen, Innovationen und Zukunftsperspektiven. Aus diesem Grund engagiere ich mich als Mensch mit Behinderung, um mitzureden und die Zukunft sinnvoll für alle zu gestalten.

Marco Rockert, CASCO-Referent aus Ingelheim

„Ich möchte mich aktiv am Projekt beteiligen, weil es um meine eigenen Menschenrechte als behinderter Mensch geht, und wir darüber mitentscheiden sollten, was uns zusteht und was nicht. Das kann keiner so gut wie betroffene in eigener Sache, eben Peer. Das muss sich in Deutschland noch grundlegend ändern und dazu will ich mit meiner fachlichen Expertise mitentscheidend aktiv beitragen.“

Birger Höhn, Landesinklusionsbeauftragter für DIE LINKE Sachsen

Politisches und gesellschaftliches Engagement lohnt sich für mich, weil es Spaß macht Dinge zu verändern. Ansonsten wird man nicht gehört und bleibt mit seinen Anliegen zurück. Ohne politisches Engagement wären wir in der Behindertenpolitik nicht da wo wir jetzt stehen. Jetzt müssen wir aufpassen, dass es nicht rückwärts geht.

Pandelis Chatzievgeniou, Mitglied im Sachverständigenrat Partizipation der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation